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Pfarrbrief-Archiv

Pfarrbrief St. Michael - Patrozinium 2006
Gedanken des neuen Pfarrers

"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“
Die bekannten Worte Hermann Hesses wurden bei meiner Verabschiedung von der Gemeinde St. Johann von Capistran in der Parkstadt Bogenhausen als Glückwunsch vorgelesen, weil ja das Ende der einen Tätigkeit in der Seelsorge auch der Beginn einer neuen Tätigkeit ist. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe.

Ich wurde in Schottland im Jahr 1952 geboren. Nach meiner Promotion an der Universität Cambridge und einer Periode als Assistent an der katholisch-theologischen Fakultät in Wien trat ich in den Orden der Augustiner Chorherren ein und wurde am 3. Mai 1985 in der Nähe von Rom zum Priester geweiht. Nach zwei Jahren als Kaplan und Pfarrer in Italien war ich acht Jahre in Norwegen als Priester tätig. Seit elf Jahren bin ich in München, zunächst am Alten Peter, dann in Bogenhausen.

Als ich Pfarrer werden sollte, fragte ich einen Mitbruder: „Was glaubst du, dass die Leute von mir erwarten?“ Seine Antwort: „Sie erwarten etwas ganz Einfaches: Dass du für sie da bist.“ Ich werde versuchen, auch in St. Michael dies zu tun.

Ich komme nicht allein: Mit mir kommt ein grauer Schäfermischling namens Schafra, frisch, achtjährig und hauptamtlicher Pfarrhund in St. Johann von Capistran. Sie hat zwar keine erzbischöfliche Ernennungskunde erhalten, verfügt aber über eine lange Erfahrung als Mitarbeiterin in der Seelsorge. Sie werden uns oft bei Spaziergängen in Berg am Laim sehen. Sprechen Sie mich gerne an. Keine Angst: Schafra beißt nur diejenigen, die ihr Kirchgeld nicht bezahlt haben...

Dr. Brian McNeil