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Auch dieses Jahr fuhren wir Ministranten wieder in unser
sehnlich erwartetes Zeltlager! Diesmal im Gepäck: gute Stimmung, viel Musik,
36 Ministranten von 10 bis 25 Jahren, unser Diakon, viel Regen und ganz viel
Gaudi! Allerdings fuhren wir diesmal erst am Sonntag los, da der Zeltplatz
noch belegt war und wir natürlich außerdem unseren Pfarrer Huber gebührend
in der Messe verabschieden mussten.
Nach der Messe mit vielen Tränen (die auch bei Tesi und mir nicht stoppen wollten) fuhren wir dann in Richtung Langenbruck. Ein wenig kaputt, an dem Tag war noch schönes Wetter, aber heil und fröhlich kamen wir dann an und beschnupperten den Zeltplatz, da alles ganz neu für uns war! Mehrere Duschen! Toiletten! Warmes Wasser! Ein festes Haus und eine Küche (die wir aber nicht benutzten)! Wir hatten einige Spiele für die Woche vorbereitet, doch immer wieder machte uns der Regen einen Strich durch die Rechnung. Doch sogar das schlechte Wetter konnte uns nichts anhaben! Wir vertrieben uns die Zeit mit Regentänzen und Fußballgesängen und auch sonst ignorierten wir den Regen soweit es ging. Ein paar Nachtspiele konnten wir auch machen, die wohl bei den meisten ganz gut ankamen. Jeden Abend saßen wir zusammen, sangen mit Begleitung von Chris und besprachen den nächsten Tag und gaben unser Feedback ab.
Herr Pfarrer Huber kam zu Besuch und brachte uns ein bisschen Zuhause mit Aumüllergebäck mit. Wir waren alle froh dass Willi dabei war, der alle Gaudi mitmachte, nicht die Geduld an uns verlor und sowohl in der Küche als auch sonst überall kräftig mithalf.
Trotz unserer Wachen mussten wir nach sehr vielen Jahren das erste Mal wieder um unsere Fahne und den dazu gehörenden Masten trauern, den uns Fussi und Berni in der Überfallnacht „gestohlen“ hatten. Mit Hilfe eines Ablenkungsmanövers von den zwei Probstls konnten sie Wölli (ohne Taschenlampe), Felix (mit offenen Schuhen), Hanni und Babsi (anderweitig beschäftigt) entkommen. Also musste die Nachtwache unsere Überfaller mit einem Frühstück auf der VIP-Bank belohnen.
Ich finde, es war wieder ein Zeltlager, das ohne größere Probleme hinhaute. Es freute mich auch sehr, dass so viele neue Kleine dabei waren, die sich sofort in die Gemeinschaft einfügten und sich mit den Großen auf Anhieb verstanden.
UND DENKT DARAN: NACH DEM ZELTLAGER IST VOR DEM ZELTLAGER!
Larissa Wöll