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Die überregionale Bedeutung unserer Pfarrkirche St. Michael wird auch jetzt wieder deutlich. Das bayerische Fernsehen hat für sein 3. Programm gleich zwei Beiträge aufgenommen. |
Stand der Renovierungsarbeiten
„Die Arbeiten an der Raumschale sind weitgehend fertig. Lediglich die Sockelzone bleibt noch eine Baustelle, weil dort das Gerüst ein sinnvolles Arbeiten sehr erschwert.“ Diese Antwort auf die Frage nach dem Stand der Arbeiten erfreute alle Teilnehmer bei der großen monatlichen Baubesprechung. Damit kann nun bald der Ausbau des Gerüstes beginnen, damit dann das Patrozinium 2006 wieder in der Pfarrkirche gefeiert werden kann.
In die große Freude über den guten Fortgang der Renovierungsarbeiten mischt sich leider auch ein bisserl Wehmut, weil die endgültige Fertigstellung der Kirche noch auf sich warten lässt. Nach dem Ausbau des großen Gerüstes werden dann anschließend noch der Hochaltar und die sechs Seitenaltäre renoviert. Dazu werden dann wieder kleine Gerüste nur um die jeweiligen Objekte aufgestellt.
Mancher Leser wird sich fragen, warum man das nicht jetzt gleich mitmacht. Nun, ein Gerüst dieser Größe bringt beim Ausbau auch eine gewisse Staubbelastung mit sich, außerdem kann ein kleines Gerüst speziell auf die Bedürfnisse der Restauratoren zugeschnitten werden und die Standzeit des großen Gerüstes wird nicht unnötig verlängert. So lassen sich auch Kosten einsparen und optimale Ergebnisse erzielen.
Selbstverständlich werden die Bänke nicht vergessen. Doch erst nach dem Gerüstausbau ist hier eine Renovierung sinnvoll. Dabei gibt es auch neue Polster auf den Kniebänken!
Die Nebenräume, die Sakristei und die Emmauskapelle werden dann zuletzt
angegangen.
Nach den Restarbeiten im Innenraum, die im Jahr 2007 fertig werden sollen,
wird dann 2008 die Westfassade angegangen werden. Dort sind größere Schäden
durch Wind und Wetter, aber auch durch Tauben.
Die Finanzierung der Eigenleistung macht gute Fortschritte. Von den 680.000 Euro Eigenleistung ist fast die Hälfte beisammen! Dieses Engagement macht deutlich, wie vielen Menschen St. Michael viel bedeutet, weil es Heimat geworden ist. Dies ist gerade in unseren Zeiten sehr wichtig, weil bei allem materiellen Wohlstand manche Sorgen bleiben und drücken. Für den Schulabschlussgottesdienst hat ein Kind eine Fürbitte gemacht: „Ich bitte für meine Mama, die uns verlassen hat.“ Es gibt viele Gründe, ein Licht gegen die Dunkelheit in St. Michael zu entzünden. Die vielen brennenden Kerzen künden davon.
Der Weg ist noch weit! Sie sind gefragt. Auch weiterhin bittet die Kirchenverwaltung Sie um Ihre Hilfe, damit dieses Kleinod wieder in altem Glanz erstrahlen kann.
Robert Zajonz
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Bitte überweisen Sie auf das Sonderkonto Konto-Nr: 302144557 Liga-Bank BLZ: 75090300 oder geben Sie Ihre Spende im Pfarramt, Josephsburgstraße 24 ab. |
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